Allgemeine Informationen
Warum reicht natürlicher Niederschlag nicht aus?
Parks und parkähnliche Anlagen werden in der Regel nach ästhetischen Gesichtspunkten angelegt. Auswahl und Standort der Pflanzen werden kaum den Kleinklimaten entsprechend ausgewählt. So werden z.B. immergrüne Sträucher als Hecken, rund um´s Grundstück gepflanzt. Dem unterschiedlichen Feuchtebedarf der Pflanzen an der Nord- bzw. an der Südseite; auf Geländeerhebungen oder in Senken kann dabei nicht Rechnung getragen werden. Pflanzen mit hohem Feuchtebedarf werden häufig unter „dachbildenden“ Bäumen gepflanzt.
Kleinklimatisch entstehende „Unkrautzonen“ können nicht geduldet werden. Während des Treibens, Blühens und Fruchtbildens haben alle Pflanzen einen erhöhten Feuchtebedarf. Wird der nicht befriedigt, genügen Blattgrüne, üppiges Wachstum und lange Blütezeit nicht den ästhetischen Ansprüchen. Im Spätfrühling, im Sommer und im Frühherbst sind daher zusätzliche Wassergaben erforderlich.
Aus dem ewig nebelfeuchten Nordeuropa kommend, sind bei uns Sträucher üblich geworden, die ganzjährig - auch im Winter - erheblichen Feuchtbedarf haben (z.B. Tuja, Taxus).
Ein immergrüner, üppig blühender und auffällig gedeihender Garten ist ohne automatische Beregnung in unseren Breiten nicht erreichbar.
Als Erfahrungswert hat sich ergeben, dass z.B. ein 1000 qm Grundstück, üppig und wertvoll angelegt, in der Saison je 24 Stunden einen Wasserbedarf von bis zu 6 Kubikmeter Wasser hat. Wird diese Wassermenge nicht zugeführt, kann das „Schönstmögliche“ nicht erwartet werden.
Um dem Beispielgrundstück mit klassischen Mitteln das erforderliche Wasser zuzuführen, müssten der Einzelregner oder der Gartenschlauch täglich 5 Stunden in Betrieb sein.
Wie ist „englischer Rasen“ erreichbar?
Fein zerstäubter Wassernebel, so fein, dass es zu keiner Staunässe und keiner Tropfenbildung kommt, ist das „Geheimnis“ des „englischen Rasens“. In höchster Perfektion ist dies in unseren Breiten, allein des heftigen natürlichen Regens wegen nicht erreichbar. Die automatische Beregnung, allein mit fein-nebelnden Düsen ausgerüstet, mit Staunässe vermeidender Intervallauslösung versehen, ist geeignet, das in unseren Breiten erreichbare Optimum zu gewährleisten.
Es ist mit Hilfe der automatischen Beregnung möglich, einen (fast) perfekten englischen Rasen zu erreichen. Da das technisch Machbare oft mit wirtschaftlichen Gesichtspunkten unvereinbar ist, bieten wir für die Rasenberegnung in der Regel normaldüsige Regner an. Sie bilden kleine Tropfen, Staunässe lässt sich durch geschickte Ausnutzung der Steuerungsmöglichkeiten fast immer, wirtschaftlich vertretbar, vermeiden.